Kompanien

Die Generalität

Mehr als dreißig Jahren befehligte Willi Kilders die Truppen der Oppumer Schützen als General. Sein Sohn Michael – und viele Jahre auch sein Sohn Stefan – dienten ihm als Adjutanten. Gemeinsam führten Sie hoch zu Roß den großen Festzug durch Oppums Straßen an.

Seit Februar 2016 ist Willi Kilders nun General a.D. Sein Nachfolger wurde Jörg Nitsche.

2016 Patronatsfest 028

General Jörg Nitsche beim Patronatsfest

General

Das Amazonencorps

Zum Schützenfest 1977 gelang es dem Festmajor Hans Zanders eine lang gehegte Idee zu verwirklichen:
Die Gründung eines Oppumer Amazonencorps.

Ehefrau Maria, Tochter Renate und Schwiegertochter Annemarie waren von Anfang an begeistert mit dabei. Einige weitere Mädchen wurden angesprochen und waren schnell bereit, auch eine „Amazone“ zu werden. Zuerst musste das Uniformproblem gelöst werden. Da Damenuniformen nicht zu leihen waren, ließ man Männeruniformen auf Passform abnähen. Vor Begeisterung wurden dann auch kleine Schönheitsmängel in Kauf genommen und so marschierte dann das „1. Schützen Amazonen-Corps 1977 Oppum“ im Festzug mit. Beim Vogelschießen gab die Kommandeuse Annemarie Zanders als erste Frau in der langen Geschichte der „St. Sebastianus Schützen-Gesellschaft 1652 e.V. Krefeld-Oppum“ einen Ehrenschuss auf den Vogel ab.

Bis zum Schützenfest 1979 schieden einige Mädchen aus und andere kamen hinzu. In diesem Jahr wurden noch einmal die Uniformen in Willich geliehen.

Nach diesem Fest wurde das Vereinsleben intensiviert. Georg Richter wurde als Schirmherr gewonnen und ein Monatsbeitrag festgesetzt. Regelmäßig traf man sich nun montags im Reitstall Schmitz, wo Gudrun Schleuter den Reitunterricht übernahm.

Gemeinsame Ausflüge mit „Kind und Kegel“ und Theaterbesuche förderten den Zusammenhalt. In monatlichen Versammlungen wurde eifrig diskutiert und unter persönlichem und finanziellem Einsatz der Mitglieder und mit Unterstützung des Schirmherrn wurde die Anschaffung von eigenen Uniformen geplant.

Da eine traditionelle Grundlage geschaffen werden sollte, einigte man sich auf die schwarzen Uniformen des „2. Leib – Husaren – Regiments Nr.2“ der Königin Victoria von Preußen. Hierfür waren zwei Gründe ausschlaggebend:
Das Husarenregiment hatte während seiner langen Geschichte (9. August 1741 gestiftet) als einziges Husarenregiment Preußens und des Kaiserreiches zwei weibliche Chefs. Diese waren seit dem 18.10.1861 die damalige Kronprinzessin und spätere Kaiserin Victoria von Preußen und seit dem 22.10.1909 die Prinzessin Victoria Luise von Preußen. Der zweite Grund lag in den Garnisonen dieses Regimentes, die alle im deutschen Osten, zuletzt in Danzig, lagen. Damit soll die Erinnerung an dieses Deutschland wach gehalten werden.

Amazonen

Die Artillerie

1950 hat der Gründer der Artillerie Oppum, Hans Koch, vor jedem Schützenfest in Oppum einige Männer angesprochen: „Mäckst do Schützefest möt?“
Mit geliehenen Uniformen aus Korschenbroich nahmen die Artilleristen mit einer von Hand gezogenen kleinen Kanone am Schützenfest teil. Anfang der 70 ziger Jahre wurde aus dieser losen Formation eine feste Kompanie mit Vorstand und Satzung. Zum 25jährigen Bestehen konnte eine eigene Standarte geweiht werden. Mittlerweile besitzen wir eigene Uniformen. Die von Pferden gezogenen eigenen Kanonen ist ein Höhepunkt im Oppumer Schützenzug.

Die Artillerie war schon dreimal Königskompanie.

Schützenkönig der St. Sebastianus Schützen-Gesellschaft 1652 e.V. Krefeld-Oppum aus der Artillerie waren
1983 – 1985 Hermann Küpper
1991 – 1993 Theo Küpper
2003 – 2005 Jakob Bloser

Seit 1987 wird in der Artillerie auch ein Kompanieschießen durchgeführt. Der Kompaniekönig darf die Königskette für zwei Jahre tragen. Zum 40- und zum 50zig jährigen Jubiläum gab es je einen Jubiläumsorden für alle Artilleristen.
Zurzeit besteht die Artillerie Oppum aus 16 aktiven und drei passiven Mitgliedern. Leider verstarben seit 1976 über zehn ehemalige Artilleristen. Unsere Gedanken sind bei ihnen.

Wer Interesse am Schützenwesen oder an der Artillerie Oppum hat, sei es aktiv oder passiv möge sich bitte bei uns melden.
Telefon 02162 – 70211

Ari

Die Fahnenoffiziere

Zu jedem Schützenverein gehört mindestens eine Fahne. Daher wird es sicher schon nach der Gründung im Jahr 1652 eine Fahne und einen Fahnenträger gegeben haben. Über die Anfänge wissen wir heute nicht mehr sehr viel. Aber die Fahne war sicher von Anfang an symbolhaft mit der Schützengesellschaft und somit mit Oppum verbunden. Nach dem Krieg nahmen die Fahnenträger nicht nur an den Schützenfesten sondern auch an den Fronleichnamsprozessionen und den Wallfahrten nach Kevelaer teil. Auch an den Weißen Sonntagen wirkten sie mit.

Nachdem Hans Zanders von 1966 bis 1968 Schützenkönig gewesen war, gründete er 1969 eine eigene Fahnenkompanie. Mit Leib und Seele war Hans Zanders Kompaniechef und Festmajor.

Bis zu Beginn der achtziger Jahre wurden bei den Schützenfesten drei Fahnen gezeigt. Mittlerweile können die beiden ältesten Fahnen nicht mehr der Witterung ausgesetzt werden. Auch die zweitjüngste Fahne aus dem Jahr 1914 wird nur noch zu besonderen Anlässen verwendet. Zum 340-jährigen Bestehen der Schützengesellschaft in 1992 gab es eine neue Fahne, welche auch heute noch bei Festumzügen die Kompanien unserer Gesellschaft anführt.

Nach dem Tod von Hans Zanders übernahm Michael Kempkes 1988 das Kommando über die Fahnenoffiziere. Im Jahr 2007 wurde Hans-Joachim Zehm neuer Vorsitzender, nachdem Michael Kempkes König geworden war. Heute haben die Fahnenoffiziere 11 Mitglieder, die aber leider nicht mehr alle aktiv teilnehmen können.

Wir wollen diese wunderschöne Tradition weiter leben lassen und brauchen Unterstützung. Immer unter dem Symbol unserer Fahne für „Glaube Sitte und Heimat“ führen wir ein geselliges Vereinsleben. Wer Spaß am Schützenwesen mit einer regen Unterstützung für den Ort Oppum hat, ist uns herzlich willkommen. Alle zwei Monate treffen wir uns zu einer Kompanieversammlung und nehmen an vielen Festumzügen in der Region teil. Wer Interesse hat kann sich bei Hans-J. Zehm aber auch bei jedem anderen Fahnenoffizier melden.

Kompanieführer
Hans-Joachim Zehm, Bischofstr. 25,
47809 Krefeld-Oppum Tel.: 02151/541454

Fahnen4

Die Fahnenschwenker

Die Grundsteine für die Umsetzung einer Fahnenschwenkergruppe wurden bereits im Jahr 2012 gelegt. Sarah Schulz kam mit der Idee vom Jugendleitertreffen zurück und nahm Gina Tichelkamp und Lara Mertens, die sich ebenfalls begeistert von dem Vorhaben zeigten, mit ins Boot.

Die Vorbereitungen laufen, so dass sich bereits eine kleine Abordnung an unserem Schützenfest 2013 erstmals mit der Teilnahme am Festumzug präsentieren kann.

In naher Zukunft wollen wir unsere Gruppe soweit aufbauen, dass wir uns auch auf ortsfremden Schützenfesten repräsentieren und unsere Schützenbruderschaft unterstützen können.

Spaß und Freude an der Bewegung, sowie der sportliche Wettkampf und das Showschwenken sollen ebenfalls nicht zu kurz kommen und fester Bestandteil werden.

Wenn Du also mindestens 5 Jahren alt bist und Lust hast das Fahnenschwenken und seine Geschichte in einer altersgemischten Gruppe zu erlernen, dann sprich uns an oder melde dich bei uns. Gerne kannst du auch nach Absprache zu unserem Training kommen und einfach mal „schnuppern“.

Bildschirmfoto 2013-08-31 um 12.49.28

Die Hubertuskompanie

Als Werner I. (Reintjes) 1979 der erfolgreiche Königsvogelschuss gelang, gründeten 14 Arbeitskollegen des damals amtierenden Königs Werner I. 1981 die Wahlefeld-Kompanie. 1995 erfolgte die Umbenennung in Hubertuskompanie.

Nachdem sich unser Kompanieführer Werner Fohr einen Lebenstraum erfüllte und 2005 zum König von Oppum gekrönt wurde, feierte unsere kleine Gruppe ein Jahr später ihr 25-jähriges Bestehen mit einem rauschenden Fest, zu dem wir natürlich auch viele Gäste begrüßen durften.

Den Höhepunkt seit dem Bestehen der Hubertuskompanie bildet ohne Zweifel das Schützenfest 2007. Mit Hilfe der Unterstützung des Vorstandes, der befreundeten Kompanien, Nachbarschaften und ungezählten weiteren Helfern ist es uns gelungen, ein schönes und erfolgreiches Schützenfest durchzuführen.
Seit 2008 schießen wir alle zwei Jahre einen Kompaniekönig aus. Erster Kompaniekönig war Rüdiger Laps, aktuell schmückt sich Detlev Nagel mit der Königskette.

Auch in Zukunft möchten wir als Hubertuskompanie an vielen Schützenfesten in Oppum und Umgebung teilnehmen und so getreu dem Motto „Glaube, Sitte, Heimat“ die Tradition unserer Bruderschaft bewahren und festigen. Dass das nicht immer ohne kleine Sünden möglich sein wird, sei uns verziehen und sollte niemanden davon abhalten, sich unserer kleinen Gruppe anzuschließen. Wir würden uns über jeden freuen, der unsere Gruppe und somit auch unsere Bruderschaft aktiv oder passiv unterstützt.

Hubertus

Das Bild zeigt die Hubertuskompanie als Königshaus (vorn) und Königskompanie (hinten) 2005/2007.

Hubertus

Die 1. Jägerkompanie

Im Jahre 1977 wurde die 1. Jägerkompanie Oppum gegründet, sie war zwar die kleinste Kompanie der Gesellschaft, aber Spötteleien wurden abgetan mit der Antwort, Elitetruppen sind nie groß.

1995 wollten die Damen auch nicht im Abseits stehen, haben es einmal probiert – gleich kapiert – jetzt wird tapfer mitmarschiert.

Die Geselligkeit wird bei der Jägerkompanie groß geschrieben, sie veranstaltet alle zwei Jahre im Wechsel einen Ausflug sowie ein Sommer- und Grillfest. Jedes Jahr wird ein Kompanieschießen ausgerichtet, da geht es im Wechsel um die Königskette der Kompanie und einen Wanderpokal. Die Jägerkompanie besteht nun seit mehr als 38 Jahren. Zwei Gründungsmitglieder sind noch aktiv, Werner Kother und Klaus-Peter Wilhelm. Zweimal war sie Königskompanie. 1977 wurde Ernst Fuhlbrügge Schützenkönig. 2001 schoss Rolf Petermeier den legendären Vogel ab.

Alle Kompanieversammlungen finden in der Gaststätte „Zum Hochfeld“ statt. ZUr Zeit besteht die Jägerkompanie aus folgenden Mitgliedern: Ernst Fuhlbrügge, Renate Fuhlbrügge, Josef Heisters, Gisela Heisters, Werner Kother, Rolf Petermeier, Irmgard Petermeier, Hetti Petermeier sowie Klaus-Peter Wilhelm und Karin Wilhelm.

Die Kompanie steht unter der Leitung des 1. Vorsitzenden Rolf Petermeier.

Kontaktadresse für Interessenten: Rolf Petermeier, Breitenbachstr. 11, 47809 Krefeld, Tel. 02151/547201

Jaeger

Die Königsreiter

Die Kompanie der Königsreiter wurde im Jahre 1949 von Peter Judenau und Peter Haßlach gegründet. In den ersten Jahren wechselte man die Uniformfarbe häufiger, bis man sich letztendlich 1961 für die Farbe weiß entschied. Die Kompanie besteht heute aus 4 aktiven Mitgliedern. Neben Kompaniechef Stefan Hamacher sind dies Robert Havermann, Daniel Knoors und Niklas Weies.

Königsreiter

Die Musketiere

Die jüngste Kompanie der St. Sebastianus Schützengesellschaft 1652 e. V. Krefeld Oppum stellt sich vor:

Wir sind die Musketiere 2016 Krefeld Oppum, bestehend aus sieben weiblichen Kameradinnen:

Bild Musketiere

vlnr.: Jette, Ursula, Manu, Alexandra, Anke, Astrid, Sabine

Wir freuen uns sehr, ab sofort bei der Brauchtumspflege und den Schützenfesten als Kompanie aktiv mitzuwirken.

Doch wie kam es dazu?

Die Idee oder auch der Wunsch schlummerte schon länger, ja sogar mehrere Jahre, in einigen der Damen. Alle zwei Jahre dann, wenn Oppum Schützenfest feierte, philosophierten wir, meist montags beim Frühschoppen, über eine eigene Kompanie.
Dabei blieb es dann aber auch, denn der Alltag holte uns schnell wieder ein, und die Träumerei vom Schützenfest-Montag geriet wieder in den Hintergrund.

Beim Schützenfest 2015 trafen sich die Damen der Roten Husaren, wie immer, montags zum Frühschoppen im Zelt. Und wie immer kam der altbekannte und in uns schlummernde Traum wieder an die Oberfläche:

Wie wär’s, wenn wir eine Frauenkompanie gründen???

Dieses Mal wandten wir uns bereits an besagtem Montag an den Vorstand und fragten nach den Möglichkeiten, Wegen und einigen Details.

Und somit war der Grundstein gelegt. Über ein Jahr lang informierten wir uns und überlegten, bis die Köpfe rauchten, was wir wie anstellen.

Die Truppe war rasch formiert, und so hatten wir am 17.09.2016 unser Gründungstreffen, bei dem u. a. die Entscheidung für die Musketiere fiel.

Beim Patronatsfest im Januar 2017 haben wir dann dem Vorstand unseren schriftlichen Antrag auf Aufnahme in die St. Sebastianus-Schützengesellschaft 1652 e. V. Krefeld-Oppum übergeben.
Dieser wurde laut verlesen und unser Brudermeister H.-J. Hofer bat um sofortige Abstimmung. Stehende Ovationen und langer Beifall war die Reaktion und so können wir uns wohl als aufgenommen fühlen.

Wir haben bis hier her viel geschafft und grundlegende Entscheidungen wurden getroffen; Art der Uniform, Farbe(n), finanzielle und zeitliche Angelegenheiten; um nur einige Dinge zu nennen.

Auf eins sind wir aber besonders stolz: Auf unser Wappen. Dieses wurde eigens von unserer Kameradin Ursula per Hand entworfen. Wir sind alle sehr zufrieden damit, nein das wäre untertrieben…. wir finden es einfach wunderschön!

Mehr wird an dieser Stelle noch nicht verraten. Seid beim Schützenfest 2017 einfach dabei und seht uns zu, wie wir das erste mal voll uniformiert mit marschieren.

Eine für Alle, Alle für Eine

Eure Musketiere

Wap Muske

Die Roten Husaren

(Im Rückblick von Peter Ross und Franz Josef von der Hocht.)

Was um alles in der Welt hat einige Mitglieder des 1964 gegründeten Kegelclubs „die Anfänger“ 1989 dazu bewogen, sich für das Oppumer Schützenwesen zu interessieren? War es die Tatsache, dass der in Oppum sehr beliebte Hubert Haslach seinerzeit die Königswürde innehatte, oder war es der Drang, sich und der Welt zu beweisen, dass man auch in den Uniformen der Roten Husaren noch ein passables Bild abgab?

Wie auch immer, der Plan war gefasst und wurde anlässlich des Schützenfestes 1989 in die Tat umgesetzt. Vorgesehen war eine einmalige Teilnahme. Als dann der leider viel zu früh verstorbene Hans Bos 1989 das Amt des Schützen-königs übernahm und aus den Reihen der Roten Husaren Peter Ross zum Minister ernannte, war man gezwungen, weiterzumachen und das als Königskompanie.

Mit König Lothar Olejnitzak ging es 1993 /95 erfolgreich weiter. Mit dem Siegesschuss von Franz Josef von der Hocht, der seinen Bruder Heinz und seinen Neffen Gregor zu seinen Ministern ernannte – alle engagierte Mitglieder der Roten Husaren – kam dann 1995 der bisherige Höhepunkt. Ein komplettes Königshaus aus den Reihen der Roten Husaren und wieder Königskompanie. Das war 1995, nun schreiben wir das Jahr 2013, die Roten Husaren können schon auf eine über zwanzigjährige Geschichte zurückschauen.

Im Jahr 2011 erlebten die St. Sebastianus Schützenbrüder eine große Überraschung. Zum ersten Mal in der Jahrhunderten alten Geschichte unserer Bruderschaft wurde Alexandra Breuer-Bozicevic unsere neue Königin. Mit dem 445. Schuß holte sie den Vogel von der Stange. Sie kämpfte vorbildlich gegen ihren Mann. Zu ihren Ministern ernannte sie Gregor von der Hocht und seine Frau Astrid, Michael Motzner und Britta Seeland. Dies alles ereignete sich am 5. September 2011, um 19:45 Uhr. Igor, Gregor und Michael sind Mitglieder der Roten Husaren, somit wurden wir Königskompanie.

Arbeitseifer, frohes Zusammensein und Kameradschaft zeichnet diese Kompanie der Roten Husaren aus. Wenn, wie bei dem Schützenfest 2009, schon „kleine“ Husaren mit uns durch Oppum zogen, dann sollten wir uns um unsere Zukunft keine Sorgen machen.

Foto
Husaren

Die Oppumer Rebellen

Im Jahr des Herren 2014 begab es sich, dass 2 edle, ehemalige Mitglieder des Oppumer Schuetzentrommlercorps, in Persona Marcel Lesjak und Pascal Hanisch, jeweils die 1. Ihres Standes, in der Dorfschänke zu Oppum nach einigen Glaeser frisch gekühltem Hopfentee’s darüber philosophierten, das muntere Oppumer Schützentreiben durch eine neue Gruppierung zu bereichern.

Zu diesem Zeitpunkt war es uns bereits wohl bekannt, dass nicht nur wir den Gedanken gehegt haben, sondern auch andere ehemalige, wohlverdiente und hochrangige Schuetzenmitglieder aehnlicher Gesinnung waren. Es ist leider der Zusichnahme hochprozentigem Feuerwassers zu verschulden, das die auf aeußerst hohem Niveau gefuehrte, rege Debatte in all ihrer Grandiositaet wieder gegeben werden kann. Jedoch ist durchaus in unseren IQ geplagten Hirnen noch sicher verankert, dass diese von uns angestrebte Gruppierung, bezeichnet als „Oppumer Rebellen“, eine Kompanie sein sollte, die jedem fuer Sie Dienenden genuegend Freiraum zur freien, maennlichen Entfaltung geben sollte.
Ebenfalls ist ueberliefert, dass es kurz darauf ein Aufeinandertreffen dieser noblen Herren mit einer weiteren angesehenen Oppumer Persoenlichkeit mit dem Namen Andreas Loi gab, der nach Erlaeuterung dieser tollkühnen Plaene direkt Feuer und Flamme zu sein schien, auch, weil auch in Ihm, inklusive einigen seiner Mitstreiter, an dieser Stelle zu erwaehnen Markus Krieg, bereits seit einigen Monden eine aehnliche Idee reifte.

Nachdem unsere Koerper dann schließlich die von vielen so geschaetzte nuechternde Realitaet wieder fanden, war es an der Zeit sich mit fernoestlichen Nahrungsmitteln zu staerken. Auch diesen Moment der Voellerei ließen wir nicht ungenutzt die geistigen Erguesse des vorhergehenden Gelages erneut Revue passieren zu lassen. Da beide Herren, ob beduselt oder nicht, Herren der Tat sind, kamen Sie sich schnell ueberein, dieses weltveraendernde Vorhaben in die Tat umzusetzen. Sofort wurde das fremdartige Essbesteck beiseite gelegt und zur Tat geschritten, indem durch Zurhilfenahme neuartiger telegraphischer Fernsprecheinrichtungen weiter Interessenten rekrutiert wurden. Schnell fanden sich weitere Befuehrworter der zu gruendenden rebellischen Vereinigung und so war es ein leichtes, eben jene tollkuehnen Herren zu einer Gruendungsversammlung zu den Fahnen zu rufen.

Um diese Personen, ihres Mutes wegen, ein solch großes Unterfangen mit auf die Beine zu stellen, nicht unerwaehnt zu lassen, sollen im Folgendem die Mitstreiter namentlich aufgefuehrt werden.

Hierbei handelte es sich, die Teilnehmer in Gaenze erfasst, um:
Bastian „der wilder Verfuger“ Nakaten
Markus „der biedere Borusse“ Krieg
Pascal „der lustige Laberer“ Hanisch
Andreas „der Virtuose an der Spirituose“ Loi
Andreas „charismatische Kneipengaenger“ Bieletzki
Tobias „der ehemals Tschakende“ Koch
Uwe „der mit Zahlen Jonglierende“ Hoelters
Marcel „der feurige Muskelmann“ Lesjak
Tim „der Koenig der Blumenerde“ Beser
Maximilian „der klebrige Bassist“ Koch vormals Figge

Eben jene Herren entschieden an diesem sagenumwogenden Abend am 10.01.2015 a.D. in nahezu Vollbesitz ihrer imens großen geistigen Faehigkeiten, dass nachstehenden Personen eine ehrenvolle Aufgabe im Rahmen der zu gruendenden Kompanie zu teil werden sollte:

 

1. Vorsitzender
Gewaehlt durch die 1. Oppumer Rebellen als Leitwolf und Vorbild, gewillt jeder Zeit sowohl Vergnuegen, wie auch Entbehrungen mit seinen Untergebenen Kameraden zu teilen:

Markus Krieg

2. Vorsitzender
Gewaehlt durch die 1. Oppumer Rebellen als staendiger Begleiter und ehrwuerdiger Vertreter des Rebellenfuehrers und ebenso loyal zu seinen Mitstreitern eingestellt:

Marcel Lesjak

Der Kassierer
Gewaehlt durch die 1. Oppumer Rebellen als Herr der Zahlen und der Kalkulation, stets um das finanzielle Wohl der gesamten Gemeinschaft besorgt und bemueht:

Uwe Hoelters

Der Spieß
Gewaehlt durch die 1. Oppumer Rebellen stets darauf erpicht die den Rebellen entsprechende Ordung einzuhalten und immer daran interessiert, dass es seinen Gleichgesonnenen an nichts mangelt:

Pascal Hanisch

So hoeret nun, gemeines Volk, es klingt durch die Straßen und Gassen von Oppum zu jeder Tages- und Nachtzeit:

Da wo frueher Langeweile war, ja es ist wahr, sind jetzt die Rebellen da!

XXII.I.MMXV
Oppum

Wappen Rebellen fertig_3

Das Sanitätscorps

 

Als 1948 der Schützenverein wieder gegründet wurde nahmen Stabsärzte und Apotheker den „Dienst“ wieder auf. Unter andern so bekannte Größen wie Christian Brockerhoff, Hans Tichelkamp, Hans Münker, Heribert Stieger, Herbert Josten, Jupp Hendrix, Paul van Brechan und nicht zu vergessen Willi Küsters.

Im Jahr 2001 wurde Hans-Dieter Zanders und Volker Tichelkamp durch den ehemaligen Vorsitzenden Ernst Fuhlbügge gebeten, die markanten Posten des Stabsarztes und Apothekers zu besetzen. Zum Schützenfest 2003 hatte die ehemalige Kommandeurin der Amazonen, Annemarie Zanders, die tolle lustige Idee, eine goldene Fußbank zum Größenausgleich zwischen dem „Langen“ und dem Oberstabsarzt Willi Küsters. Daran erinnern wir uns gerne zurück.

Mit der Ordonnanz Fabian Tichelkamp 2005 wurde die Idee geboren ein eigenes Corps zu gründen. Mit Simon Preuß und Markus Müllers und immer mehr Anfragen vergrößerte sich das Corps. Zwei Jahre gehen die „Neuen“ dann in weißen Uniformen um zu testen ob das das Richtige für sie ist. Aber auch alt gediente erfahrene Schützen stießen zum Corps dazu: Karlheinz Wienen wurde Stabsveterinär.

Zum Schützenfest 2009 stellte sich das Corps mit 6 blauen und 6 weißen Uniformträgern der Öffentlichkeit vor. Aber auch mit einem Planwagen, neuen Pickelhauben, Erste-Hilfe-Rucksäcken (Affe) und neu angeschafften Seitengewehren. „Hier wächst ein neue Tradition heran“ so der ehemalige Kommandeur Hans-Dieter Zanders.

Nach unserem ersten Kompaniekönig Dominik Sobotta trägt nach Denis Goßens nun Bozo Zoranovic die Königskette für zwei Jahre und präsentiert stolz die erworbene Ehre nach außen. Geleitet wurde der Wettstreit im Standquartier „Zum Intercity“ von Walter Fütings.

Hans-Dieter hat schon früh für seinen Nachfolger gesorgt und die Offiziere gebeten, Fabian Tichelkamp bei dieser Aufgabe zu unterstützen.

Am 16. Mai 2015 feiert das SCO sein 10 jähriges Bestehen im Standquartier „Zum Intercity“ in einem festlichen Rahmen. Beim Schützenfest 2015 wird das Corps, unter Leitung von Kommandeur „Feldscher“ Fabian Tichelkamp, ca. 20 Aktive haben. Auch Gäste und Gönner nehmen teil. Unter dem Corps-Motto „ Letztendlich zählt nur eins – der Mensch“.

Ihr SanitätsCorps Oppum.

Sanitätscorps1 (3)
IMG_3597a

Die Sportschützen

1994 hatte Frank Zipfel und Hans Leifeld die Idee wieder eine Aktive Schießgruppe zu gründen. So wurde am 23.09.1994 in der „Gaststätte Oppumer Hof“ eine Gründerversammlung abgehalten. Es waren 17 interessierte Vereinsmitglieder anwesend.

Man beschloss einstimmig die Schießgruppe unter dem Namen  „Sportschützencorps 1994 Krefeld-Oppum“ zu führen.

Viele Erfolge wurden bis jetzt erreicht, z. B. Teilnahme, Siege und Platzierungen bei Kreis-, Bezirks-, Landes- und Deutschen- Meisterschaften.

1. Schießmeister und Sportwart Ernst Fuhlbrügge
47809 Krefeld, Hauptstr. 267

2. Schießmeister und Sportwart Horst-Dieter Terheggen
47877 Willich, Hausbroicher Str. 64

Sportschützen

Das Oppumer Schützentrommlercorps

Das Oppumer Schützentrommlercorps besteht seit 1925 und ist seit 1987 ein eingetragener gemeinnütziger Verein. Um im Laufe der Jahre weiterhin spielfähig zu sein, haben wir unser Augenmerk auf die Jugendarbeit gerichtet. Ein Drittel unserer aktiven Spielleute setzt sich aus Jugendlichen unter 18 Jahren zusammen. Um hier eine optimale Betreuung gewährleisten zu können, bieten wir individuelle Ausbildungsgruppen an, in denen Notenlehre betrieben wird und auf einer soliden Grundlage das jeweilige Instrument erlernt wird. Desweiteren führen wir Freizeitaktivitäten und Wochenendausflüge, zur Stärkung der Gruppendynamik durch. Hier kann der Vater mit dem Sohn, die Mutter mit der Tochter oder auch der Opa mit dem Enkelkind musizieren. Alle aktiven Spielleute vom Oppumer Schützentrommlercorps werden uniformiert und es wird ein jeweiliges Instrument zur Verfügung gestellt. Da nicht alle Ausbildungsziele durch unsere ehrenamtlichen Ausbilder (Mitglieder) erfüllt werden können, arbeiten wir mit Fachausbildern zusammen. Wenn Ihr jetzt Lust bekommen habt, bei uns die Welt der Musik kennenzulernen, kommt vorbei. Ob Trommel, Flöte, Fanfare oder Lyra. Du wirst auch das richtige Instrument für Dich finden. Probiere einfach alles aus. (Natürlich kostenlos!)

Wir sind immer dienstags ab 19:00 Uhr im Oppumer Sportpark. Trau Dich! Komm vorbei! Wir freuen uns über jeden Einzelnen.
Weitere Informationen unter http://www.oppumer-trommlercorps.de

wappen
TK